10 conseils pour un allaitement réussi

10 Tipps für erfolgreiches Stillen

Wenn Sie schon seit einigen Monaten schwanger sind oder Ihr Kleines vor ein paar Tagen zur Welt gebracht haben, haben Sie wahrscheinlich viele Fragen zum Thema Stillen. Tatsächlich ist Stillen sowohl für das Baby als auch für die Mutter eine Lernerfahrung!

Heute gebe ich Ihnen 10 Tipps, basierend auf meiner Erfahrung als junge Mutter, damit Sie Ihr neues Milchabenteuer mit größtmöglicher Sicherheit erleben können.

1) Informieren Sie sich

Während Ihrer Schwangerschaft und Stillzeit ist es wichtig, dass Sie Menschen in Ihrer Nähe haben, denen Sie vertrauen und an die Sie sich bei Fragen und Sorgen wenden können.

Zögern Sie nicht, sich an Familienmitglieder oder Freunde zu wenden, die bereits gestillt haben. Bleiben Sie in Kontakt mit Ihren Ärzten, Krankenschwestern und Hebammen, die Sie während Ihrer Schwangerschaft begleitet haben.

Das Treffen mit einer Stillberaterin hat mir persönlich sehr geholfen. Ich empfehle Ihnen, einen ersten Termin im letzten Schwangerschaftstrimester zu vereinbaren, wenn Ihre Gedanken und Ihre Zeit noch nicht ganz mit dem Baby beschäftigt sind. Ideal ist ein zweiter Termin einige Wochen nach der Entbindung, wenn die Praxis einige Fragen aufgeworfen hat.

2) Stillen Sie sofort nach der Geburt

Ein Neugeborenes, das von Geburt an und über einen längeren Zeitraum Hautkontakt mit seiner Mutter hat, lernt schneller, effektiv zu stillen. Die ersten Minuten des Babys außerhalb der Gebärmutter sind entscheidend, sein Saugreflex ist noch nicht gestört und schnelles Üben sorgt dafür, dass die nachfolgenden Fütterungen so reibungslos wie möglich verlaufen.

Haut-zu-Haut-Kontakt hat mehrere Vorteile: Er hält das Baby warm, reduziert Stress und fördert die emotionale Bindung.

3) Finden Sie eine Stelle, die zu Ihnen passt

Je nach Alter des Babys und Ihren Vorlieben gibt es viele Stillpositionen. Einige bevorzugen das Stillen in sitzender „Wiege“-Position, andere in halbsitzender Position. Auch andere frischgebackene Mütter stillen ihre Babys gerne in Seitenlage. Ziel ist es, die Position zu finden, in der sich Mutter und Baby am wohlsten und sichersten fühlen.

Für mehr Komfort rate ich Ihnen außerdem, ein Stillkissen mitzubringen. UNSER Das Hugo-Stillkissen aus 100 % natürlichem Ursprung mit Baumwollbezug und Bio-Dinkelkügelchen im Inneren hat mir beim Stillen meines zweiten Babys sehr geholfen und viele Rückenschmerzen vermieden, die ich beim Stillen verspürt habe.

4) Entlasten Sie Ihre Brust

Es ist nicht notwendig, mehr als einmal am Tag zu waschen, da der natürliche Geruch der Brust das Baby anzieht und beruhigt. Aus dem gleichen Grund rate ich Ihnen auch, auf Seifen und Duschgels mit zu starken Duftstoffen zu verzichten.

Wenn Ihre Brüste geschwollen sind, können kalte Kompressen die Schmerzen lindern. Eine leichte Massage, gefolgt von der Wärme eines heißen Handtuchs oder einer Heißwasserdusche, fördert anschließend den Milchfluss.

Abschließend rate ich Ihnen, die Position bei jeder Fütterung zu ändern, damit der Mund des Babys im Laufe des Tages einen unterschiedlichen Druck auf die Brustwarze ausübt.

5) Stimulieren Sie das Baby

Es kann vorkommen, dass Ihr Neugeborenes kein Interesse an Ihrer Brust zu haben scheint. Ich empfehle Ihnen, ein paar Tropfen Milch auf Ihre Brustwarze zu geben, um Ihre Brust weicher zu machen und dem Baby das Stillen zu erleichtern.

6) Verwenden Sie keinen Schnuller oder künstliche Milch

Künstliche Sauger oder künstliche Milchzusätze können den Stillbeginn stören. Das Baby mag es tatsächlich bevorzugen, wenn die Flasche leicht zur Brust fließt.

7) Hören Sie auf die Bedürfnisse Ihres Babys

Bestimmte diskrete Babyzeichen weisen auf den Wunsch hin, zu stillen. Wenn Ihr Baby wiederholt seinen Kopf dreht und den Mund öffnet, um nach Nahrung zu suchen, wenn Sie seine Wange oder seinen Mund berühren, hat das Baby wahrscheinlich Hunger. Er kann sich auch die Lippen lecken oder die Hände an den Mund führen. Weinen ist nur ein spätes Zeichen von Hunger, man muss damit rechnen!

8) Stillen Sie so oft wie nötig

In den ersten Wochen ist es üblich, dass Babys mehr als 8 Mal am Tag essen! Manche Babys bevorzugen viele kurze Fütterungen, andere weniger, dafür aber längere Fütterungen. Hören Sie Ihrem Baby zu und geben Sie ihm die Brust, sobald Sie das Gefühl haben, dass es danach möchte.

Die ersten 4 bis 6 Wochen des Stillens sind eine Lernphase für Ihren Körper und Ihr Baby.

9) Passen Sie auf sich auf

Denken Sie darüber nach, sich auszuruhen und zu entspannen. Es ist sowohl für Ihr geistiges Wohlbefinden als auch für die Qualität Ihrer Milchproduktion notwendig.

Ruhen Sie sich in den ersten Tagen aus, sobald das Baby schläft. Essen Sie vollwertige, gesunde Mahlzeiten, trinken Sie viel Wasser und vermeiden Sie jeglichen Alkohol und Genussmittel (Kaffee, Tee usw.).

10) Hören Sie auf Ihre Wünsche

Die wichtigste Regel ist, sich selbst zu vertrauen. Sie haben Ihr Baby 9 Monate lang in Ihrem Mutterleib behütet und können es nach der Geburt weiterhin ernähren und beschützen.

Stillen ist nicht jedermanns Sache, und das ist auch in Ordnung! Wenn Stillen keine Quelle des Glücks ist, sollten Sie sich nicht schuldig fühlen. Eine Umstellung auf gemischtes Stillen oder vollständiges Abstillen ist jederzeit möglich. Das Wohlergehen der Mutter ist untrennbar mit der guten Entwicklung des Babys verbunden!

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